Axel Obiger hat ein neues Format : Akutsprechstunde - Visita d’urgenza

Während des Lockdowns jeden Freitag 16.30-19.30 Uhr

 

 

Akutsprechstunde: Jeroen Cremers

In Betrieb am 21. Mai 2021, 16.30-19.30 Uhr

  

The guardian 1, glazed ceramics, 2021,  90 x 35 x 65 cm
The guardian 1, glazed ceramics, 2021, 90 x 35 x 65 cm

 

 

Der niederländische, in Berlin lebende Künstler Jeroen Cremers ist eigentlich bekannt für seine großen figurativen Skulpturen aus Karton. Doch mit dem Beginn des ersten Corona Lockdowns fing Cremers an sich mit einem anderen Material zu beschäftigen: Keramik. Das Medium ist nicht neu für ihn, in Maastricht, wo er Kunst studierte, spezialisierte er sich schon früh auf die Arbeit mit Ton. Nun, mehr als 10 Jahre später, entdeckte er dieses Material wieder für sich und war - notgedrungen, da durch die Pandemie viele geplante Ausstellungen verschoben werden mussten - ganz darauf konzentriert zu experimentieren und neue Arbeiten zu erschaffen. Das Ergebnis dieser äußerst produktiven Periode sind kontrastreiche, farbenfrohe, teils skurrile keramische Objekte und Skulpturen von erzählerischem und dystopisch anmutendem Charakter.

 

Die Skulpturen sind malerisch und phantasievoll gefärbt, was ihnen eine Individualität verleiht, die zu der fiktiven, absurden Welt passt, die Cremers erschafft. Cremers neue Keramikarbeiten zeigen eine raue und unregelmäßige Oberfläche und verkörpern so die Energie und Geschwindigkeit, mit der sie entstanden sind. Die Skulpturen sind mit glänzenden Glasuren und Lüstern versehen, die einen Kontrast zu den ungleichmäßigen Texturen und Formen bilden.

 

Drei Dinge stehen im Mittelpunkt des neuen Werkes: der Stern bzw. der Morgenstern, die Transformation und die Mutation.

 

Der im Axel Obiger Space gezeigte Hund ist Teil einer Serie von Tieren, die von den antiken ägyptischen Unterweltgottheiten inspiriert wurden. "Am Anfang wurden die Köpfe weggelassen und später durch ein Konglomerat aus Pyramiden oder Würfeln ersetzt, als ob sie eine Art Mutation darstellen würden", erklärt der Künstler. "Für mich haben die geometrischen Formen etwas mit Transformation zu tun, sowohl in Bezug auf mein Selbst als auch auf die Welt mit ihren neuen Gegebenheiten", sagt Cremers.

 

Einige der Objekte scheinen direkt aus Cremers' Collagen ("The unexpected guest") entnommen zu sein, die er ebenfalls zu Beginn des ersten Lockdowns anfertigte. Es handelt sich dabei um eine Serie von Arbeiten, die von einer Begegnung mit einem Fremden in einer dystopischen Zeit erzählen. Im Bild sehen wir nur Gegenstände aus verschiedenen Zeiten, die miteinander in einen Dialog treten und eine surrealistische Geschichte ergeben.

 

Es ist die Unerbittlichkeit der Art und Weise, wie sich die menschliche Geschichte immer wieder wiederholt, die in seiner Arbeit zentral ist.

 

 

 

Akutsprechstunde: Birgit Hölmer

In Betrieb am 14. Mai 2021, 16.30-19.30 Uhr

  

 

 

Trägerstoff des Restlichen

 

In Hölmers Arbeit verwandeln sich die Scheiben von Guckfenstern zu Trägern. Hölmer arbeitet für ihre „cuts“ mit Klebestreifenresten aus einer Druckerei, wie sie beim Zuschneiden von Aufklebern entstehen. Vernachlässigtes Restliches also, das sonst vom Tisch gefegt wird. Dass sich auf den dünnen, langen Streifen aber starke Farben tummeln und Spuren grafischer Muster abzeichnen, fängt Hölmer mit ihrem Blick auf und kleidet das Material in neuer Erscheinung, indem sie die gesammelten Streifen aus dem Stegreif zu unterschiedlichen Formationen komponiert.

 

Wo die OP art Komplementärkontraste nutzte, um optisches Flimmern und 3-D-Effekte zu erzeugen, ist es bei Hölmer das oft unsichtbare Glas, das es ihren Arrangements ermöglicht, als Zylinderumriss oder in a-geometrischen Anordnungen vor dem Auge zu schweben. Das kann beim Vorbeigehen auch schon mal den Eindruck zerkratzter Scheiben erwecken oder solcher, die ernsthafte Sprünge haben. Anziehend ist es allemal. Und lässig. (TAZ Noemi Molitor 5.12.20)

 

Die CUTS hier auf der Fensterscheibe vom Axel Obiger Projektraum schweben wie Mouches volantes vor der weißen Wand, auf der drei Zeichnungen und Tapes zu sehen sind. Die Zeichnungen auf schwarzem Grund, mit mehreren Stiften gezeichnet, erschweren  das Fixieren. Ein Wechselspiel beginnt, wenn man versucht Zeichnungen und CUTS gleichzeitig zu fassen. Dabei kann es zu Doppelbildern kommen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: birgithoelmer.blogspot.com

 

 

 

Akutsprechstunde: Peter Hock

In Betrieb am 7. Mai 2021, 16.30-19.30 Uhr

  

Peter Hock, "Teratom", 2021, Kohle/Papier, 200 x 150 cm
Peter Hock, "Teratom", 2021, Kohle/Papier, 200 x 150 cm

 

 

Auge und Blick

 

Das Auge (altgriechisch ὀφθαλμός ophthalmós oder ὤψ ōps, lateinisch oculus)  ist ein Sinnesorgan zur Wahrnehmung von Lichtreizen. Es ist Teil des visuellen Systems und ermöglicht das Sehen. Die Aufnahme der Reize geschieht mit Hilfe von Fotorezeptoren, lichtempfindlichen Nervenzellen, deren Erregungszustand durch die unterschiedlichen Wellenlängen elektromagnetischer Strahlung aus dem sichtbaren Spektrum verändert wird. Bei Wirbeltieren werden die Nervenimpulse bereits in der Netzhaut beginnend bearbeitet und gelangen über die Sehnervenbahnen zum Sehzentrum des Gehirns, wo sie schließlich zu einer visuellen Wahrnehmung verarbeitet werden. 

- Wikipedia

 

Blick, Wortbedeutung/Definition:



1) (kurzes) Betrachten; Anschauen; das Erfassen von etwas mit den Augen. 2) Augenausdruck. 3) Sichtweise; Einsicht. 

 

 

 

Akutsprechstunde: Enrico Niemann

In Betrieb am 30. April und 1. Mai 2021, 16-19 Uhr während des Gallery Weekend

  

Enrico-Niemann, Myceli III, 2020, Mischtechnik auf Papier, 37 x 60 cm
Enrico-Niemann, Myceli III, 2020, Mischtechnik auf Papier, 37 x 60 cm

 

 

Enrico Niemann zeigt im Schaufenster von Axel Obiger eine Gruppe von eher flächigen Arbeiten, deren Ausgangspunkt Abdrücke in Ton sind. Diese Einschreibungen in die weiche, formbare Erdmasse und die daraus resultierenden Oberflächenspannungen sind maßgeblich für den anschließenden Malprozess und die Beschaffenheit der Arbeiten.

In der experimentellen Herangehensweise ergeben sich abstrakte Bildwelten, die den Bezug zu ihrer eigenen Körperhaftigkeit jedoch nie verlieren. Im Ergebnis sehen wir eine vielfarbige Acrylhaut, die als räumliche Fläche mit minimalen Falten und Wölbungen, den Grund ihres Entstehens erkennen lässt ohne ein Abbild oder Abdruck zu sein.

 

Weitere Informationen finden Sie hier

 

 

 

Akutsprechstunde: Thilo Droste

In Betrieb am 23. April 2021, 16-19 Uhr

  

Thilo Droste, "Annonce" (FAZ, 7./8.2.2009), gerahmt 8 x 11 cm, 2009
Thilo Droste, "Annonce" (FAZ, 7./8.2.2009), gerahmt 8 x 11 cm, 2009

 

 

Annonce

 

Mit einer privaten Kunstanzeige von Thilo Droste werden Erwartungen bei potentiellen Käufern geweckt, die wahrscheinlich nicht erfüllt werden können. Trotzdem ist das Angebot der Annonce inhaltlich korrekt- das Angebotene kann geliefert werden. Es melden sich sieben Interessenten beim Künstler, von denen nur noch einer antwortet, nachdem er das Foto der angebotenen Arbeiten gesehen hat. Gekauft hat er nichts.

 

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Akutsprechstunde: Maja Rohwetter

In Betrieb am 16. April 2021, 16-19 Uhr

  

Maja Rohwetter, „flatbed upsetter“, Öl Leinwand, 165 x 120 cm, 2020
Maja Rohwetter, „flatbed upsetter“, Öl Leinwand, 165 x 120 cm, 2020

 

 

„Das Postdigitale ist ein Aktionsmodus, der auf Situationen fußt, in denen Fiktion und Realität, Leben und Spektakel, Virtuelles und Reales interferieren, um die Artifizien des Alltäglichen sichtbar zu machen.“ (1)

 

Der Alltag scheint gegenwärtig noch künstlicher und flacher als sonst, synthetisiert. Realitäten zerbrechen täglich durch neue Sichtweisen und Auslegungen. Gibt es Wahrheit hinter den Oberflächen? Liegt in dieser Not eine Tugend?  Wie (und wann) ermöglicht Verunsicherung Erkenntnis? Welche Strukturen erzeugt das Nichts? Bedeutet Kontrollverlust Freiheit oder Angst? 

 

Maja Rohwetter thematisiert in ihrer Malerei die Ambivalenz von Realität und Virtualität. Sie entwickelt ihre Arbeit im Medientransfer von Collage, Malerei und Computergrafik und hinterfragt grundsätzliche Prinzipien der Bildgenese in den jeweiligen Medien. In ihren Gemälden und Collagen verschränken sich bekannte und unbekannte Formen und unterschiedliche malerische und digitale Darstellungsebenen. Die farbig angespannten Kompositionen erzeugen einen befremdlichen Bildraum, der in seiner synthetischen Struktur beweglich und amorph erscheint. 

 

(1) Maurice Benayoun (2005) in: Jean-Baptiste Barrière, Maurice Benayoun: Die Mechanik der Emotionen. Festivaltext Ars Electronica (online)

 

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Akutsprechstunde: Harriet Groß

In Betrieb am 9. April 2021, 16-19 Uhr

  

 

Schlafen “target=“_blank“ Tag“, 2021

 

 

 

Schlafen “target=“_blank“ Tag“, 2021

 

...geht es um das Gefühl der Leere, den Faden verloren zu haben, der Isolation, der Distanz oder einfach um die Koordinaten des Schlafes…?

 

(Metall Cutout, Accoustic Mousse, Tape, 120x167cm)

 

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Akutsprechstunde: Juliane Duda

In Betrieb am 26. März und 2. April 2021, 16-19 Uhr

  

Grundübung der Generationen, 2021, Posterdruck, 130 x 232 cm
Grundübung der Generationen, 2021, Posterdruck, 130 x 232 cm

 

 

Ich komme heut wieder nicht über die Brücke hinaus. Die Stadtgalerie versammelt eine Szene in Spanwandverkleidung aus den praktikableren Jahrgängen. Der geehrte alte Autodidakt wohnt in seinem Einfamilienhaus im Neubaugebiet. Er fühlt sich ganz wohl, malt seit der Pensionierung noch mehr und hat keinen Platz über Hängeleisten der Selbstbilder nachzudenken. Später, mit dem Bürgermeister bedient das schmale Rathaus meine Vorlieben und demonstriert den nostalgisch wechselsprechenden Apparat in Funktion. Auf dieser Ebene erleben wir gleichgeschaltet den Energieerhaltungssatz. Kein Leerwunschdenken entsteht. Drumherum wird gegenseitig in kleinen Küchen empfangen. Autos sind kein Glanzmittel. Die sehen aber schön hier aus. Gut kombiniert ist schon Individualität geworden. Die Oberfläche hat keinen Blitz, ihre Sensibilität sticht ins Auge. Elastische Stränge der neuen Spielplatzausstattung geben der körpereigenen Ausdrucksform Halt. Starrer sind die alten Klettergerüste. Die Bewegung wird der Gerätevorgabe angepasst und wiederholt die Grundübung der Generationen. Der Blick durch die Silhouetten überschneidet die Stadtform passgenau in Farbe und Richtung. (aus „Logbuch der Brückenwächterin“)   

 

Juliane Duda zeigt im dieswöchigen Schaufenster einige ihrer Werke zum Thema „Plattenkreuzweg“. 

 

Ein Hinweis:

Enthält Szenen erweiterter Virtualität (augmented reality), die auch für die Augen von Kindern und Jugendlichen bestimmt sind. Dazu die app ARTIVIVE im Google Play Store oder App Store laden und auf das Fenster richten.

 

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Akutsprechstunde: Nathalie Grenzhauser

In Betrieb am 19. März 2021, 16-19 Uhr

  

Speicher aus der Serie Pyramida, Lightjet Print Diasec matt, 120x160 cm
Speicher aus der Serie Pyramida, Lightjet Print Diasec matt, 120x160 cm

 

 

Nathalie Grenzhaeuser setzt sich mit den Kriterien auseinander, die unsere Wahrnehmung von Orten prägen. Ihre Arbeiten zeigen spezifische Landschaften, Räume und Stadtansichten vor dem Hintergrund ihrer Topografie und Entwicklung. Oft sind es Orte in entlegenen Gegenden, die zum Thema ihrer Arbeit werden. N.G. nutzt die ihr eigene Bildsprache, um eine Form der poetischen und auch zeitlichen Verdichtung zu erreichen. In diesem langsamen Transformationsprozess generiert der Ursprungsort zur Bildikone.

 

Ihre Arbeit Speicher, 2013 entstammt der Serie Pyramida, die den einst politischen und geografisch bedingten Inselstatus einer russischen Bergbausiedlung auf dem arktischen Inselarchipel Spitzbergen thematisiert. Der gleichnamige Ort Pyramiden (russisch: Пирамида) galt nach dem Zweiten Weltkrieg als das größte Tagebaugebiet für Braunkohle außerhalb der Landesgrenzen der ehemaligen Sowjetunion. Bis zur Stilllegung des Bergbaus im Jahr 2000 wurde die Siedlung vollkommen autark und nahezu isoliert vom Rest des norwegischen Teils der Insel betrieben. Heute, ist Pyramiden eine moderne Ruine. Die Begehung des Ortes gleicht einer Zeitreise, bei der die sichtbare Gegenwart von Motiven der eigenen Vorstellung überlagert wird, ein Prozess, der fast automatisch an verlassenen Orten einsetzt. N.G. interessiert, welcher Art diese Vorstellungen sind und aus welchen kollektiven wie persönlichen Erinnerungen sie sich speisen. Im Fall von Pyramiden waren diese vor allem filmischer Natur.  Sie haben sie dazu bewogen, die Orte wie Bilder einzelner Filmsets zu zeigen, deren Herkunft man vermeintlich zu kennen scheint.

 

Und wer noch mehr über N.G. Arbeit erfahren möchte, hier klicken: BerlinViews

 

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Akutsprechstunde - Visita d’urgenza: Gabriele Künne

In Betrieb am 12. März 2021, 15-18 Uhr

 

double sunset, 2011, Acryl und Lack auf Baumwolle, 90 x 120 cm
double sunset, 2011, Acryl und Lack auf Baumwolle, 90 x 120 cm

 

 

Gabriele Künne untersucht in ihrer Malerei flächige Konstrukte, die durch die bildnerische Anordnung dennoch räumliche Tiefe suggerieren. Ansonsten eher im dreidimensionalen Bereich tätig, zeigt die Künstlerin hier eine Arbeit, die parallel zu einer Serie gefalteter, geworfener und gestauchter Keramikobjekte entstanden ist. Urbane und architekturhafte Formen und Flächen setzen sich, zeichenhaft abstrahiert, mit der Frage nach dem Planerischen unter Einbezug der prozesshaften Artikulation und möglichen Destruktion auseinander.

 

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Akutsprechstunde - Visita d’urgenza: Matthias Moravek

In Betrieb am 5. März 2021, 15-18 Uhr

 

Matthias Moravek, "Arabesque IV", Kreide auf Arches-Papier, 19x29 cm, 2021
Matthias Moravek, "Arabesque IV", Kreide auf Arches-Papier, 19x29 cm, 2021

 

 

Matthias Moravek (*1976 in Mühlacker, lebt und arbeitet in Berlin) setzt sich in seinen Malereien spielerisch mit Form, Farbe und Bedeutung von Räumen und Phänomenen wie Wolken, Wäldern und Dschungeln auseinander und lotet dabei den weiten Bereich zwischen Abstraktion und Figuration aus. Die Zeichnung „Arabesque IV“ (Kreide auf Arches-Papier, 19x29cm, 2021) überführt exotische Ranken in ein zeichenhaftes Moment, das sich zwischen Malerei und Handschrift bewegt. 

 

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Akutsprechstunde - Visita d’urgenza: Alke Brinkmann

In Betrieb am 19. und 26. Februar 2021, 15-18 Uhr

 

Natura naturans / Cielo, 160x250 cm, Mischtechnik auf Holz, 2020
Natura naturans / Cielo, 160x250 cm, Mischtechnik auf Holz, 2020

 

 

Alke Brinkmann hat mit ihrem doppelseitigen Gemälde mit dem Titel „Natura naturans“ (160x250cm, Mischtechnik auf Holz, 2020) die Ausstellungsreihe am 19. und 26. Februar 2021 eröffnet. Brinkmanns aktuelle Arbeiten sind inspiriert von ihrem Biologiestudium an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat eine neue Art der Landschaftsmalerei entwickelt, in der sie wissenschaftliche Modelle und Bilder miteinbezieht und sich mit historischen Postionen auseinandersetzt. Ihre aktuellen Bilder entstehen mit verschiedenen Techniken auf Holz. Dessen Maserung wird Teil des Gemäldes und inspiriert die scheinbar abstrakte Komposition.

 

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Axel Obiger hat ein neues Format : Akutsprechstunde - Visita d’urgenza

Während des Lockdowns jeden Freitag 16-19 Uhr

 

Axel Obiger - Raum für zeitgenössische Kunst hat am 19. Februar 2021 in der Brunnenstr. 29 in Berlin Mitte ein zeitgemäßes Ausstellungs- und Kunstvermittlungsmodell eröffnet, das den vom Berliner Senat beschlossenen Covid-Maßnahmen entspricht.

 

Die Bezeichnung "AO Akutsprechstunde" drückt das Ziel des Projekts klar aus: es handelt sich um eine vorübergehende Maßnahme, mit der der Kontakt zum Kunstpublikum und zu den Bewohnern der Nachbarschaft, insbesondere während des aktuellen und möglichen nächsten Lockdowns, wiederhergestellt werden soll. Anliegen des Axel Obiger-Teams ist die Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit auch und vor allem in einer für Künstler und Kulturschaffende allgemein schweren Zeit fortzusetzen. 

 

Konkret sieht das neue Format vor, jeden Freitagnachmittag ein einzelnes Kunstwerk im Schaufenster des Projektraums für einen Diskurs anzubieten, das dann eine ganze Woche dort hängen wird. Die Freitags-Aktion moderiert ein kompetenter Gesprächspartner, der über ein Mikrofonsystem mit dem Besucher kommunizieren kann - wie in den Notdienst-Apotheken, in Krankenhäusern und in anderen Situationen, in denen physischer Kontakt nicht erlaubt ist. 

 

Der zweisprachige Titel signalisiert, dass der Dienst auch die Bedürfnisse nichtdeutscher "Notfall" -Besucher berücksichtigt, die in einer der folgenden Sprachen mit dem Koordinator des Projektraums Stefano Gualdi kommunizieren können: Italienisch, Französisch, Spanisch, Englisch und natürlich Deutsch.