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Gabriele Künne und Inken Reinert

 

Eröffnung am Freitag, den 18. September 2020, 19–22 Uhr 

 

19. September 2020  –  17. Oktober 2020

 

 

Versetzt, verschoben, verändert, verrutscht durch und durch. Durch Medien, wie Fotografie, Zeichnung, Fotokopie, Faltung, Beugung, Stauchung. Durch Dimensionen, wie flächenhafte und räumliche Bearbeitung von Papier, Fotografie, Magazinartikeln und keramischer Masse - mehrfach zwischen analogen und digitalen Techniken hin-und hertransformiert, bis ein Ergebnis mit einer neuen Realität entstanden ist.

 

Inken Reinert und Gabriele Künne arbeiten beide sowohl im zweidimensional-bildhaften Terrain als auch in Zwischenbereichen, in denen sich teilweise reliefartige Gebilde zeigen - auch im fotografischen oder fotokopiertechnischen Bereich mit objekthaften Elementen. Ebenso verstehen sich die beiden Berliner Künstlerinnen als Bildhauerinnen, die den Raum jedoch häufig mithilfe von flächigen Anordnungen strukturieren. 

 

Architektur, Möbeltektonik, Landschaft und scripturale Systeme bilden die Basis, von der aus Gabriele Künne und Inken Reinert urbane und naturhafte Inszenierungen kombinieren. Durch das mehrfache Verschieben von Übergängen und Grenzen wird in den Arbeiten dieser Ausstellung der künstlerische Transformationsprozess zum eigentlichen Thema.