Enrico Niemann – SUPERGRID

 

Eröffnung am Mittwoch, den 14. August 2019, 19 Uhr

14. August 2019 - 29. September 2019 

 

Ein Netz aus farbigen Folien durchzieht den Raum des kleinen Gewächshauses.

Aufgebaut aus vielen miteinander verbundenen Pinselspuren auf einer Kunststoffoberfläche bilden sie einen in mehrfacher Hinsicht durchsichtigen Malgrund.

Enrico Niemanns Arbeit stellt damit eine Verbindung zwischen Innen und Außen und zwischen Malerei und Objekt her. Trotz der sehr auffälligen Materialität bleibt es eine Fläche, die sich weich in den lichten Raum des Gewächshauses fügt und ihn förmlich durchdringt.

Die auf den ersten Blick klare zweidimensionale Struktur verliert jedoch in der Überlagerung und Verdrehung an einigen Stellen ihre Eindeutigkeit und wird zu einem dichten komplexen Geflecht, dessen bewusst erzeugte Vielfarbigkeit ein sich ständig bewegendes Bild hervorbringt.

 

super bien! 

gewächshaus für zeitgenössische kunst

Milchhof, Schwedter Strasse 232, 10435 Berlin

 

Thilo Droste – LIGHT SHADOWS

 

Eröffnung am Sonntag, den 15. September 2019

 

11.00 Uhr 

Kunstverein Buchholz Nordheide e.V.

Einführung: Dr. Sven Nommensen

 

12.00 Uhr

Kulturkirche St. Johannis

Aufführung Höhlengleichnis-Predigt-Performance der Schüler*innen

Bibelworte zum Thema „Wahrheit und Perspektive“ 

 

Freitag, 25. Oktober 2019

15.00 Uhr Gymnasium am Kattenberge 

Präsentation des Kunstwerks im Außenbereich

 

Enrico Niemann – gravity and surface tension

 

Eröffnung am Freitag, den 6. September 2019, 19 – 23 Uhr

06. September 2019–19. Oktober 2019

 

Die Kunstwerke von Enrico Niemann befinden sich zwischen Leichtigkeit und Schwere, Oberfläche und Form, Anorganischem und Organischem, Zartheit und Schroffheit, Malerei und Bildhauerei. Schwerkraft und Oberflächenspannung sind der Kern seiner künstlerischen Herangehensweise. Niemann sprüht, tröpfelt und streicht die dünnflüssigen Acrylfarben behutsam auf präparierte Trennfolien, um wiederum im Wechselspiel von feinsten Oberflächenabnahmen und zufälligen Falten eine lebendige Haptik seiner Arbeiten zu erzielen. Seine Bilder entstehen liegend und daher an der Schwerkraft orientiert von vorne nach hinten. Durch dieses inverse Malverfahren ist es schier unmöglich im Detail die Kontrolle über jegliche koloristische Komposition zu behalten. Ihm geht es vielmehr um eine ausdifferenzierte, strukturelle Farbgebung, die den Blick des Betrachters zur Bewegung verleitet und ihn dabei immer wieder in Details eintauchen lässt.

 

In dieser Hinsicht sind seine Arbeiten am Ende in erster Linie ästehtische Erfahrungen. Sie entfalten ihre assoziative Kraft in der Wechselwirkung von tastendem „Begreifen“ und räumlichem Kolorit. Unaufgeregt kitzelt er die Neugier des Betrachters und bietet Raum für freies Denken und Fühlen.

 

Im Experimentieren und Erfinden steht Niemann geradezu direkt in der Tradition des Bauhauses. Die Untersuchungen von Farbwirkung und Farbraum finden Anklang in seinen Werken.

 

„Enrico Niemann zählt mit seinem eigenwillen Werk zu den Künstlern in Deutschland, die sich wieder mit der abstrakten Kunst befassen, ohne eine ästhetische oder ideologische Polemik vom Zaun brechen zu wollen.“ Armin Hauer, Kunsthistoriker und Stellvertretender Direktor Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst Frankfurt (Oder)

 

Galerie ARTAe

Gohliser Str. 3, 1. OG, 04105 Leipzig

Do – Sa 15 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

www.artae.de

 

Abbildung links: Enrico Niemann, Massive 1 (Detail), Papier, Acrylfarbe, Dispersionskleber, ca. 130 x 110 x 30 cm, 2019

Abbildung rechts: Enrico Niemann, Frame 2, Papier, Acrylfarbe, Dispersionskleber, ca. 130 x 100 x 15 cm, 2018

 

WILDNIS

Tine Benz, Wolfgang Flad, Elisa Haug, Susanne Kohler, Matthias Moravek

 

Eröffnung am Dienstag, 3. September 2019, 19 Uhr

4.September - 1. November 2019

 

Einführung: Jan Kage

Musik: Lutz Streun, Saxophon

Performance: Susanne Kohler: „balance point“

 

Die Ausstellung zeigt 5 künstlerische Positionen, die den Begriff Wildnis in seinen unterschiedlichen Bedeutungen und mit jeweils unterschiedlichen künstlerischen Medien untersuchen.

Der gemeinsame Ausgangspunkt aller Arbeiten ist dabei ein ästhetisches Verständnis von Wildnis, das den Begriff als etwas wild Wucherndes, Fremdartiges, Brachliegendes, Unbewohntes und Unerwartetes versteht. Die Konstruktion von Naturbildern und die subjektive Wahrnehmung von Wildnis spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Ausgesetztheit in Landschaftsräumen jenseits einer menschengemachten Struktur.

 

Begleitprogramm

Freitag, 6. September 2019 ab 18 Uhr: Lange Nacht der Bilder in Lichtenberg

20:30 Uhr Performance „balance point“

21:30 Uhr Soundperformance Jamie Lemoine

 

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 15 Uhr: Künstlergespräch und Führung

 

Freitag, 1. November 2019 ab 18 Uhr: Finissage

M.O.G. (Live electronix on sewing machines), Katrin Plavcak & Ulrika Segerberg

 

ratskeller - Galerie für zeitgenössische Kunst

Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin

Mo – Fr 10 – 18 Uhr

 

Eigenbedarf

 

Eröffnung am Samstag, den 24.August, 16-24h 

25. August 2019 – 1. September 2019

 

Eröffnungsrede: Isabelle Meiffert

16-22 Uhr Offene Ateliers sowie Performances und Interventionen von Isaac Chong Wai, Elisa Duca, Fabian Knecht, Manfred Peckl und Lena Marie Emrich; dazu Food, Drinks und Musik

 

Die Ausstellung Eigenbedarf wird mit künstlerischen Mitteln, Strategien und Ideen auf die prekäre Raumsituation und die sich verändernden Wohn- und Arbeitsbedingungen innerhalb des Berliner Stadtgefüges aufmerksam machen. Die immer weiter auseinanderdriftende Diskrepanz zwischen dem Image der „kreativen“ Stadt Berlin und den stetig schwindenden Rahmenbedingungen ist für die Künstler*innen aller Sparten spürbar. Auf dem Gelände der Uferhallen hat sich seit mehr als zehn Jahren eine einzigartige, spartenübergreifende Landschaft aus Ateliers, Werkstätten und Präsentationsräumen entwickelt. Seit dem Weiterverkauf des Geländes 2017 bangt auch hier jeder um die weitere Zukunft.

Die Ausstellung mit etwa 65 beteiligten Künstler*innen wird eine Halle, mehrere Ateliers und das Außengelände bespielen und den Produktionsort mit seinen besonderen Möglichkeiten, die sich aus seiner Größe sowie aus den Kooperationsmöglichkeiten ergeben, vorstellen. Trotz ihres kollektiven Engagements und ihres gemeinsamen Ziels, die Ateliers zu fairen Bedingungen zu erhalten, sind die Kunstbegriffe, Haltungen und Arbeitsweisen der auf dem Gelände arbeitenden Künstler*innen sehr unterschiedlich. Diese Vielfalt wird in der Ausstellung erfahrbar. Darüber hinaus gibt es einen Fokus auf orts- und kontextbezogene Arbeiten, welche die gegenwärtige Lage reflektieren, Visionen vermitteln und neue Denkanstöße geben. Ein Großteil der ausstellenden Künstler*innen arbeitet vor Ort. Ihre Positionen werden durch Werke externer Künstler*innen ergänzt. Eigenbedarf wird von Isabelle Meiffert kuratiert.

 

Künstler*innen:

Stefan Alber, Lotta Antonsson, Liu Anping, Rosa Barba, Quirin Bäumler, Anke Becker, Ilaria Biotti, Antje Blumenstein, John Bock, Peter Böhnisch, Monica Bonvicini, Peter Dobroschke, Thomas Draschan, Sven Drühl, Elisa Duca, Maria Eichhorn, Lena Marie Emrich, Valérie Favre, Elena Alonso Fernandez, Heiner Franzen, Matthias Galvez, Wolfgang Ganter, Yael Graetz, Lena von Goedeke, Asta Gröting, Katharina Grosse, Kerstin Gottschalk, Harriet Groß, Sebastian Gumpinger, Henrik Håkansson, Nicolai Huch, IOCOSE, Miriam Jonas, Peter Klare, Fabian Knecht, Peter Knoch, Jerry Kowalsky, Kunstblock and beyond (Pantea Lachin, Ina Wudtke), Philipp Lachenmann, Ricard Larsson, Werner Liebmann, Adriana Alicia Fanés Molins, David Moses, Jan Muche, Rainer Neumeier, So Young Park, Manfred Peckl, Andrea Pichl, Tristan Pranyko, Achim Riethmann, Tanja Rochelmeyer, Ulf Saupe, Hansjörg Schneider, Kerim Seiler, Anaïs Senli, Yaqin Si, Friedemann von Stockhausen, Isaac Chong Wai, Klaus Weber, Lois Weinberger, Pete Wheeler, Karen Winzer, Norbert Witzgall, Deniz Zagli

 

zu Gast in den Ateliers:

Francesca Ercoli, Dominik Bednarek, Felix Oehmann, Kristian Pettersen, Gero Neumeister, Sophia Schama, Nicola Stäglich, Isabelle Borges, Ursula D. Bauer, Minor Alexander, Wolfgang Flad, Olaf Hajek, Christian Hellmich, Alina Mann, Daniel Correa Mejia, Nicolas Pontow, Gerd Rohling, Alexander Skorobogatov, Craig Stewart, Alexandra Tretter, Ulrich Wulff, Stefan Alber, Reinald Nohal

 

Veranstaltungs- und Rahmenprogramm:

Ausstellungseröffnung 

Samstag, 24. August, 16-24h

16-22 Uhr Offene Ateliers sowie Performances und Interventionen von Isaac Chong Wai, Elisa Duca, Fabian Knecht, Manfred Peckl und Lena Marie Emrich; dazu Food, Drinks und Musik

19 Uhr Eröffnungsrede: Isabelle Meiffert

 

Dienstag, 27.8.

16 Uhr Führung durch Ausstellung und Ateliers*

 

Donnerstag, 29.8.

18 Uhr OK, Performance von Karen Winzer

19 Uhr Podiumsdiskussion Quo Vadis? mit Daniela Brahm (Mitgründerin von ExRotaprint), Nicola Halder-Hass (Kunsthistorikerin), André Kempe (Architekt und Stadtplaner), Lukas Staudinger (Stadtvermittler) u. a.

Moderation: Hansjörg Schneider

 

Sonntag, 1.9.

16-22 Uhr Finissage

16 Uhr Führung durch Ausstellung und Ateliers*

19 Uhr Live-Musik von gamut inc und Van Urrgh

* Bitte um Voranmeldung: contact@isabellemeiffert.com

 

Uferhallen, Uferstraße 8, 13357 Berlin-Wedding

25. August – 1. September 2019

jeweils 16-20h, Montag geschlossen

 

Marking time | 25 Jahre Werkstättengalerie

 

Jan Grossmann, Jörn Kausch, Axel Anklam, Ursula Sax, Colin Ardley, Kai Schiemenz, Jan Muche, Susanne Knaack, Gisela v. Bruchhausen, Marc van der Hocht, Ronald de Bloeme, Guy Toso, Werner Schellenberg, Elisabeth Sonneck, Anthony Canham, Hans Huwer, Harriet Groß, Frank Herfort, Stefan Canham, Dirk Rathke, Lüder Baier, Hans Steger, Karl-Heinz Adler, Bettina Krieg, Manfred Sukrow, Pierre Wéber

 

Eröffnung am 21. August 2019, 19.30 Uhr

22. August 2019 bis 29. November 2019

 

Grußwort: Fritz Straub, Geschäftsführender Gesellschafter Deutsche Werkstätten

Jan Jacobsen, Geschäftsführer Deutsche Werkstätten Hellerau GmbH

Einführung: Jan Maruhn, Kunsthistoriker, Berlin

 

25 Jahre nach den ersten Ausstellungen in den Räumen der Deutschen Werkstätten standen wir vor der Frage, wie wir das Wachsen und Werden der Werkstättengalerie aus diesen ersten zarten Wurzeln würdigen. Wir wollten keine Retrospektive. Dies wäre aus organisatorischen und räumlichen Gründen nicht möglich. Schließlich wurden in dieser Zeitspanne über 100 Ausstellungen gemacht. Außerdem ist die Vergangenheit zwar ein Referenzpunkt, wir leben jedoch ganz im Heute und blicken in die Zukunft. Folgerichtig vereint unsere „Jubiläumsausstellung“ Künstler und Künstlerinnen, die in den letzten 25 Jahren in der Werkstättengalerie vertreten waren, zeigt jedoch neue Arbeiten und keine Werke aus den damaligen Ausstellungen. Sie spiegelt die Vielfalt von Malerei, Skulptur, Architektur und Fotografie, die wir in unseren Räumen zeigen durften. Während manche Handschriften noch zu erkennen sind, haben sich andere Arbeitsweisen über die Jahre vollkommen verändert. Die Zeit bleibt nicht stehen und die ausgewählten Arbeiten spiegeln die widerstreitende kreative Erfahrung der Künstlerleben. Die Auswahl vereint mehrere Generationen, einige Künstler sind mittlerweile verstorben. Die Qualität ihrer Arbeiten steht für die Qualität der Ausstellungen in unserer Galerie über zweieinhalb Jahrzehnte. Ohne Colin Ardley, den Kurator, Künstler und Ausstellungsgestalter, wäre all dies nicht denkbar. Von ihm stammen auch dieses Mal Konzeption und Ausstellungsgestaltung.

Der besondere Anlass brachte noch ein weiteres Highlight hervor. Wir wollten die Revue der letzten 25 Jahre auch gedruckt vor uns haben und brachten eine Publikation auf den Weg. Darin wird nicht nur die jüngere Vergangenheit beleuchtet, sondern das Thema „Ausstellungen“ in einer weiten Spanne von Unternehmensgründung bis in die Gegenwart in den Fokus genommen. Der Titel RAUM KUNST GEWERBE steht für die Inhalte dieses Lesebuchs.

 

Deutsche Werkstätten

Moritzburger Weg 68, 01109 Dresden

Montag – Freitag 9 – 17 Uhr, Eintritt frei

www.dwh.de

 

KLASSE DAMEN!

100 Jahre Öffnung der Berliner Kunstakademie für Frauen

 

Eröffnung am 16. Juni 2019, 18-22 Uhr

17. Juni 2019 bis 13. Oktober 2019

 

Die Ausstellung KLASSE DAMEN! im Schloss Biesdorf zeigt aus Anlass der Öffnung der Berliner Kunstakademie für Frauen vor 100 Jahren Werke von 12 Künstlerinnen der klassischen Moderne und 14 zeitgenössische Positionen aus Berlin.

 

Zeitgenössische Positionen: Birgit Bellmann (Druckgrafik), Alke Brinkmann (Malerei), Ines Doleschal (Collage), Else (Twin) Gabriel (Fotografie, Video, Malerei), Ellen Kobe (Performance, Installation), Coco Kühn (Installation), Petra Lottje (Video, Zeichnung), Seraphina Lanz (Wandarbeit, Objekt), Cornelia Renz (Zeichnung), Karin Rosenberg (Objekt), Fiene Scharp (Cut-out), Elisabeth Sonneck (Installation), Ute Weiss Leder (Installation), Gaby Taplick (Installation)

 

Historische Positionen: Charlotte Berend-Corinth (Malerei, Druckgrafik), Hannah Höch (Collagen), Marg Moll (Plastik), Lotte Laserstein (Zeichnung), Doramaria Purschian (Zeichnung, Malerei), Emy Roeder (Plastik), Erna Schmidt-Caroll (Zeichnungen, Malerei), Maria Slavona (Malerei), Gertrud Spitta (Malerei), Milly Steger (Plastik), Elisabeth Voigt (Druckgrafik) und Julie Wolfthorn (Malerei).

 

 

Ab März 1919 durften Frauen an der Königlichen Kunstakademie in Berlin studieren. Bis dahin waren sie auf Privatlehrer, überteuerte „Damenklassen“ oder Kunstgewerbeschulen angewiesen. Ihre Wege zeigen einen hoffnungsvollen Anfang vor oder während der Weimarer Republik: Aufgewachsen in der Kaiserzeit erlebten sie eine dynamische gesellschaftliche Entwicklung, die in der Erlangung des Wahlrechts für Frauen kulminiert. Endlich war auch die Kunstakademie zugänglich und damit eine Professionalisierung als Künstlerin – nicht mehr nur Kunsthandwerkerin - möglich. Doch ihre Hoffnung auf eine berufliche Etablierung und breite institutionelle Anerkennung brach mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten zusammen. Viele der Künstlerinnen erlebten nun Ausgrenzung und Flucht; ihr OEuvre wurde zerstreut, im Krieg zerstört und bald vergessen. Die wenigen musealisierten Werke liegen heute in Archiven und Depots – viele davon in Berlin. Nur sehr wenige wie Hannah Höch, Renée Sintenis, Jeanne Mammen und jüngst Lotte Laserstein haben den Weg in die Sichtbarkeit geschafft.

 

Die Künstlerinnen, die für KLASSE DAMEN! ausgewählt wurden, manifestieren in ihren Landschaften, Porträts und Alltagsbildern eine große Stildivergenz. Sie gehören in das Umfeld von Sezession und Novembergruppe und öffnen sich ersten Formen der Abstraktion. Wenn Hannah Höch bewusst mit der formalen und ikonografischen Tradition bricht und inhaltlich an gesellschaftliche Tabus rührt, stellt das ihren großen Mut unter Beweis. Andere begehen künstlerisch traditionellere Wege, doch ist ihnen allen eines gemeinsam: Das Selbstbewusstsein, als Frau in eine Männerdomäne aufzubrechen und sich darin zu behaupten.

 

Um das Selbstverständnis von Frauen im Kunstbetrieb heute geht es auch den zeitgenössischen Künstlerinnen von KLASSE DAMEN! In der Bezogenheit oder Abgrenzung zu den Werken der ersten Generation der Berliner Moderne öffnen sie einen visuellen Raum, um im aktuellen gesellschaftspolitischen Diskurs Geschlechterfragen kritisch zu reflektieren.

KLASSE DAMEN! versteht sich als Anstoß für eine öffentlichkeitswirksame Reflexion über Fragen, die damals wie heute virulent sind. Lassen sich die Signaturen unserer Zeit parallel im Historischen lesen? Können wir intuitiv eine Formel erkennen, die für eine Vielzahl von

Einzelphänomenen aufschlussreich ist?

Die Ausstellung wurde kuratiert von Ines Doleschal und Ellen Kobe in Zusammenarbeit mit Karin Scheel, künstlerische Leiterin des Schlosses Biesdorf.

 

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm wie Führungen, Künstlerinnengespräche, Podiumsdiskussion und regelmäßige Angebote des Labor M – Kunstvermittlung im Schloss Biesdorf.

 

Leihgeber: Bröhan-Museum, Georg Kolbe Museum, Kunstarchiv Beeskow, Bezirksamt Reinickendorf zu Berlin, Galerie Die Möwe Berlin, Berlinische Galerie, Akademie der Künste, Das Verborgene Museum, sowie Privatsammler*innen

 

 

Schloss Biesdorf

Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin

täglich von 10 – 18 Uhr, Freitag 12 – 21 Uhr

Dienstag geschlossen

www.schlossbiesdorf.de

 

INNER LANDSCAPES

 

Maggie Ayliffe, Oliver Binnian, Tina Dempsey, Lisa Denyer, Frances Disley, Brendan Fletcher, Gabriele Herzog, Erika Krause, Maja Rohwetter, Tobias Wenzel

 

Curated by Lisa Denyer

 

Opening on Friday, 09 August 2019, 6 – 10 pm

10 August 2019 – 18 August 2019

 

"For me, nature is not landscape, but the dynamism of visual forces."

- Bridget Riley

 

Inner Landscapes brings together painters based in the Northwest of England and Berlin who employ a variety of approaches to contemporary abstract painting. Through explorations into the characteristics of paint and related materials, the artists in this exhibition are linked by their desire to pin down and capture sensation.

 

The exhibition considers intuitive decision making and the consequential actions of this type of painting as an activity. Within much of the work, residual landscape associations are apparent, as notions of the sublime and our fundamental emotive response to form and colour are investigated, tapping into contemporary ideas of desire and longing.

 

These responses are elicited through experimentation into shape, pattern, and texture as part of the orchestration of chance elements that contribute towards the painting process; a process that can be slow and considered, yet reflective of the sensory overload and the bombardment of daily life. It relates to the body, the physical world, the transient nature of city living, and the virtual.

 

A type of mediation between the between the physical world and the digital experience can be felt in many of the paintings where perceptions of visual depth, layering and the illusionistic qualities of the picture plane are juxtaposed with the physical attributes of texture, weight and gesture.

 

The exhibition incorporates influences from place, history and nature, creating a new interpretation of these ideas through an abstract language. This slippage in turn creates new interpretations of reality and new worlds to inhabit.

 

Drawing from fragmented imagery and rapidly shared simulacra of the every day, the haptic qualities of brush against support reference our shared experience of making sense of the world. Conversations, tensions and synergies are created, along with a sense of something immediate, tangible and authentic.

 

"Things outside you are projections of what's inside you, and what's inside you is a projection of what's outside. So when you step into the labyrinth outside you, at the same time you're stepping into the labyrinth inside." - Haruki Murakami

 

HilbertRaum

Reuterstr. 31, 12047 Berlin

Fri 6 – 10 pm, Sat+Sun 2 – 7 pm

 

 

Image: Maja Rohwetter, gemischte Gefühle #3, Collage (oil, ink, watercolor, photo on paper)  40 x 60 cm

 

 

THINK POSITIVE!

Thilo Droste, Saeed Foroghi

 

Eröffnung Freitag, den 9. August 2019 um 18 Uhr

Künstlergespräch: 30. August 2019 um 19 Uhr

 

10. August 2019 – 22. September 2019

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 9. August 2019, um 18 Uhr

laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in die Galerie im Saalbau ein.

 

Karin Korte

Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport

 

Dr. Katharina Bieler

Leiterin des Fachbereichs Kultur

 

Einführung: Dorothee Bienert

Leiterin der kommunalen Galerien Neukölln

 

Think positive! – Der Ausstellungstitel von Saeed Foroghi und Thilo Droste ist nicht nur eine Aufforderung an den Geist, sondern auch an das Sehen. Und an das Gesehenwerden. Schwarzsehen bedeutet hier kein spirituelles Defizit, sondern ist Teil des künstlerischen Programms.

Ein eigens für den Ort konzipierter, überdimensionaler Konferenztisch zieht sich wie eine Zeichnung raumübergreifend durch die Galerie. Einerseits lädt er zu Verhandlungen an den runden Tisch und funktioniert andererseits als Raumbarriere, die das Publikum ausgrenzt. Hier werden (scheinbar) repräsentative Symbole und Trophäen inszeniert und die (Welt-)Karten neu gemischt. So wird das Thema der Befragung etablierter Machtstrukturen, das beide Künstler in höchst unterschiedlichen Kontexten bearbeiten, zu einem Raumerlebnis, in dem das Eingeschlossensein in und das Ausgeschlossensein aus Zirkeln der Souveränität für das Publikum physisch erfahrbar werden.

 

Galerie im Saalbau

Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin

Mo – So, 10 – 20 Uhr, Eintritt frei

www.kultur-neukoelln.de

 

Maja Rohwetter | soft fact

 

Opening on Saturday, 18 May 2019, 2 – 5 pm

18 May – 15 June 2019

 

The notion “soft fact” was first introduced in the McKinsey 7S Framework, a management model developed by business consultants Robert H. Waterman, Jr. and Tom Peters in the 80´s. Interacting with the Hard Elements (Strategy, Structure, Systems), the Soft Elements (Shared Values, Skills, Staff, Style) are also considered as crucial for the success of an enterprise or project.

 

A “soft fact” is a not or non-objectively quantifiable and measurable quantity that forms a “non material reality”. As this, it was chosen as the title of the second solo show of Maja Rohwetter at Domeij Gallery.

 

She pursues a structured conceptual approach to painting that oscillates between the diffuse and the rational. She questions the variables in construction of a picture and representations of reality. Departing from physical or computer based virtual realities, her source material is often going through a multi-layered media transfer between computer graphics, painting, collage and print.Seemingly arbitrary forms that are hard to grasp in terms are the main motifs in her imagery. Attitude, belief, individual skills, emotion and intuition are the motor of her visual decisions.

 

When exhibited, the interaction with the “hard facts” comes more into focus:The choice of material, canvas-size, the actual exhibition context, economic preconditions of time and money.The paintings show “soft facts” rather than telling stories. Yet, they feel precise. They invite the individual viewer to construct his own reality or meaning, leaving space for the non-quantifiable.

 

Welcome!

 

Domeij Gallery AB

Contemporary Art

Bragevägen 21

11424 Stockholm

Sweden

 

www.galleridomeij.com

 

Thu–Fri 12 – 5 pm, Sat 12 – 3 pm

 

Fragment

 

Ausstellung, Symposium, Gespräche, Performance 

13. Mai – 9. August 2019

 

Susanne Ahner, Colin Ardley, Thorsten Brinkmann, Birgit Cauer, Claudio D’Ambrosio, Birgit Dieker, Lara Faroqhi, Harriet Groß, Mark Lammert, Matthias Lanfer, Claire Laude, Herta Müller, Bettina Munk, Antonio Panetta, Alke Reeh, Nadja Schöllhammer, Jo Schöpfer, Susanne Specht, Caro Suerkemper, Cony Theis, Dagmar Uhde, Dagmar Weissinger, Sofie Zezmer

 

Ein Kooperationsprojekt der Guardini Stiftung e. V. und der Willms Neuhaus Stiftung – Zufall und Gestaltung in der Guardini Galerie

Kuratiert von Dr. Birgit Möckel, Willms Neuhaus Stiftung;Prof. Susanne Specht, Willms Neuhaus Stiftung; Frizzi Krella, Guardini Stiftung 

 

Eröffnung am Freitag, den 10. Mai 2019 um 19 Uhr

 

Begrüßung 

Peter Paul Kubitz, Mitglied des Präsidiums der Guardini Stiftung

Dr. Agnes Neuhaus–Theil, Willms Neuhaus Stiftung

 

Einführung 

Frizzi Krella, Kunsthistorikerin und Kuratorin, Guardini Stiftung

 

Symposium am Samstag, den 25. Mai 2019, 11 – 18 Uhr

10:30 Einlass

11:00 Fragmentarisches. Ein kunsthistorischer Exkurs

          Dr. Birgit Möckel, Kunsthistorikerin, Berlin

12:00 Fragment und Ruine – Kulturelle Dynamiken der Zerstörung und der (Re-)Integration

          Prof. Dr. Hartmut Böhme, Kultur- und Literaturwissenschaftler, Hamburg

14:00 Das Jetzt er-zählen. Rhythmus und Verflechtung

          Dr. Cathrin Nielsen Philosophin, Frankfurt am Main

16:00 Kleine Epistemologie des Fragments

          Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger, Molekularbiologe,

          Direktor em. Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

17:00 – 18:00 Diskussion und Ausklang

Um Anmeldung zum Symposium per Email an info@guardini.de wird gebeten

 

Ausstellungsgespräch am Freitag, den 19. Juli 2019 um 18:30 Uhr 

Das Fragmentarische als künstlerisches Potential

Künstlergespräch und Ausstellungsrundgang

Moderation: Prof. Susanne Specht, Bildhauerin, Berlin/Krefeld 

 

Performance am Freitag, den 9. August 2019 um 18:30 Uhr 

Eine Improvisation Margrit Jacobsen (Saxophon), Riki von Falken (Tanz

 

Guardini Galerie

Askanischer Platz 4

10963 Berlin

 

Montag – Freitag 10 – 18 Uhr, Eintritt frei

 

Naturtalent

Gabriele Künne und Philipp Hennevogl

 

Eröffnung am Freitag, den 26. April 2019, 19.30 Uhr

Finissage und Künstler*innengespräch am Sonntag, den 2. Juni 2019, 19.30 Uhr

 

27. April 2019 – 2. Juni 2019

 

Gabriele Künne und Philipp Hennevogl zeigen aktuelle Arbeiten, die die Natur als Randerscheinung oder personifiziertes Gebilde in urbaner Umgebung befragen. Eine zunehmend durch den Menschen veränderte Natur sowie die Veränderung der Wahrnehmung von Natürlichkeit bilden den Kern der Ausstellung im Kunstverein Neukölln. Arbeiten wie „Kookaburra“ und „Schwarzer Frühling“ verweisen dabei mit Hilfe von traditionellen künstlerischen Materialien und Techniken auf Szenarien, die mentale Vorbehalte gegenüber der Aneignungspraxis von Landschaft, Natur und dem öffentlichen Raum artikulieren.

 

Kunstverein Neukölln

Mainzer Straße 42

12053 Berlin

 

Mittwoch bis Sonntag 14 – 20 Uhr

 

Function.Anomy

 

Agata Wieczorek, Angela Dwyer, Anne Marie Sampaio, Antti Pussinen, Assaf Hinden, Barbara Schober, Barbara Sanchez Barroso, Claudia Olendrowicz, Claudia Vitari, Daniela Delgado Viteri, Diana Pacelli, Doris Marten, FELL, Francesco Petruccelli, Ilka Raupach, Jennifer Oellerich, Jonas Büßecker, Jürgen Kellig, Katharina Bévand, Marc Oosting, Martin Sieron, Ori Jauch, Sarah Wohler, Swen Erik Scheuerling, Teresa Mayr, Thilo Droste, Yeongbin Lee

 

Eröffnung am Donnerstag, den 28. März 2019 um 18:00 Uhr

29. März - 16. Mai 2019

 

Function.Anomy zeigt die Werke 27 internationaler Künstler. Während der zweimonatigen Ausstellung finden im Rahmen von Function.Anomy eine Reihe von Veranstaltungen statt, die sich auf die künstlerischen Prozesse der ausstellenden Künstler und die aktuellen Probleme des Kunstsystems konzentrieren.

Im Laufe der Ausstellung wird eine Gruppe von Künstlern ausgewählt, die im Sommer an einer weiterführenden Kunstresidenz in Paduli (Italien) teilnehmen wird.

 

Ein Rathaus ist einer der auffälligsten Orte, an dem der Staat und seine Bürger interagieren. Es ist nicht nur eine bürokratische Drehscheibe, in der endlose Papiere produziert werden, sondern auch ein politischer Raum, in dem ein gewählter Rat über Fragen in Bezug auf die lokale Gemeinschaft entscheidet. In diesem Umfeld werden die Bürger von einer Reihe vordefinierter Wege geleitet, die zu institutionellen Räumen und Aktivitäten führen. Unter Verwendung einer Vielzahl von Ansätzen und Sprachen präsentieren die Intermission-Künstler ihre Sicht auf das dehnbare, anomische Element, das in jeden funktionalen Kontext eingreift. Dabei werden mögliche Bedeutungsmuster an den Grenzen zwischen soziokulturellen Strukturen und dem metaphorischen Raum der Anomie erforscht.

 

Galerie Rathaus Reinickendorf

Eichborndamm 215

13437 Berlin

 

Montag–Freitag 9–18 Uhr

 

Uferhallen Kunstaktien

Stefan Alber, Stefka Ammon, Florian Balze, John Bock, Monica Bonvicini, Peter Dobroschke, Valérie Favre, Agathe Fleury, Heiner Franzen, Robert Gfader, Asta Gröting, Harriet Groß, Katharina Grosse, Gregor Hildebrandt, Raimund Kummer, Adrian Lohmüller, Jennifer Oellerich, Rainer Neumeier, Manfred Peckl, Karin Sander, Hansjörg Schneider, Nasan Tur, Julien Villaret

Eröffnung am Freitag, den 1. März 2019 um 19 Uhr
02. März – 28. April 2019

Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble der Uferhallen ist einer der zentralen Standorte der Berliner Kunst- und Kulturproduktion und beherbergt neben Konzerträumen, Tanzprojekten, Theaterinszenierungen, Tonstudios und Proberäumen die Ateliers von über 60 Künstler*innen. Die Kunstaktien sind ein im Jahr 2011 von Hans-Martin Schmidt und Ingrid Jonda gestartetes Projekt – beide waren von 2007 bis 2017 Gründer*innen und Entwickler*innen der Uferhallen AG auf dem ehemaligen Fabrikgelände in Wedding – mit dem Ziel, das langfristige Bestehen der Uferhallen als Kulturort zu sichern und Immobilienspekulation zu verhindern. 132 Künstler*innen gestalteten insgesamt 3.300 Aktien für die in eine Publikumsgesellschaft umgewandelte Uferhallen AG. Durch Erwerb und Streuung der Anteile sollte ein Mitspracherecht bei der zukünftigen Nutzung des Atelierstandorts gesichert werden.

Im Sommer 2017 wurde das Uferhallen-Areal von einer Investorengruppe übernommen. Angesichts der neuen Besitzverhältnisse ist der Fortbestand der Uferhallen als Produktionsort für zeitgenössische Kunst ein zentrales kulturpolitisches Anliegen. Auf Initiative und mit finanzieller Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Bezirksamt Mitte erwarb der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) für die Sammlung der Artothek 20 Kunstaktien von auf dem Gelände der Uferhallen arbeitenden Künstler*innen.

Mit der Präsentation von insgesamt 24 Kunstaktien – 4 erwarb der n.b.k. bereits 2011 – soll das einzigartige Projekt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gewürdigt werden. Die Ausstellung thematisiert darüber hinaus den experimentellen Ansatz der Kunstaktien als originäre Kunstwerke und Kapitalanlagen zugleich sowie ihr Ziel, die Existenz von dauerhaft bezahlbaren Räumen für zeitgenössische Kunstproduktion und Kunstpräsentation zu sichern.

Neuer Berliner Kunstverein e. V.
Chausseestraße 128/129
10115 Berlin

Dienstag – Sonntag 12 – 18 Uhr, Donnerstag 12 – 20 Uhr

 

Spotkania│Begegnungen
Ewa Czerwińska-Romanowska und Gabriele Künne

Eröffnung am Freitag, den 8. März 2019 ab 18:00 Uhr
09. März 2019 – 29. März 2019

Ewa Czerwinska – Romanowska studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Posen und in Lodz (Polen). Sie ist Professorin an der Staatlichen Kunstakademie in Szczecin (Fakultät für visuelle Künste). Sie beschäftigt sich mit Grafik, Malerei, digitaler Kunst und Installation. In den letzten Jahren schuf sie Zyklen von Gemälden, Grafiken und Objekten wie: Die Stadt I, II, III, Metaland, Immanentis I, II; Im Gespräch über die Hölle und den Himmel; Singularity; Gryphus; Schwimmunterricht , Antropolis I, II.
Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Polen und im Ausland präsentiert. Antropolis ist eine Reflexion über die Variabilität der Idee und der Natur der Stadt. Ihre Form kann niemals gefangen werden. Wie die Kunst erlebt sie immer wieder neue Kraft. Zerstört und gebaut von neuen Menschen, die ihre Anwesenheit aufzeichnen, wächst sie immer noch, definiert und bestimmt ihre eigene Identität neu. Der Aufbau von Gedanken und Handlungen in Raum und Zeit schafft einen gemeinsamen Wert für Generationen.

Gabriele Künne studierte Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin, ein Auslandssemester brachte sie an das Royal College of Art in London. Nach dem Studium erhielt sie einige Stipendien, u.a. arbeitete sie ein Jahr lang in Skandinavien. Die Künstlerin setzt sich mit Zeichnung, Malerei, Objekt und Installation auseinander. Dabei spielen u.a. architektonische Volumina eine Rolle, die sich im Grenzbereich zwischen Fläche und Form befinden. Sie schöpft aus einem Repertoire an urbanen und naturhaften Strukturen, die aufgrund ihrer Abstraktion und Kombination eine Vielfalt an Assoziationen ermöglichen. Vor allem die Arbeiten aus Keramik thematisieren das Planerische unter Einbezug der prozesshaften Artikulation, Destruktion oder des sogenannten Zufalls. In modellhaft inszenierten Systemen wird der planende Mensch einer genaueren Betrachtung unterzogen.
Die Arbeiten von Gabriele Künne werden national und international in Museen, Kunstvereinen, Galerien und Projekträumen gezeigt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin.

Galerie des Verbandes polnischer Bildender Künstler
Galeria Kierat, ul. Koński Kierat 14, PL-70-563 Stettin

Dienstag – Freitag 10 – 16 Uhr

 

von inneren und äußeren räumen
Birgit Borggrebe, Teresa Casanueva, Juliane Duda, Anna Jakupovic und Beate Tischer

Eröffnung am Donnerstag, den 28. Februar 2019 von 19 Uhr bis 22 Uhr
28.02.2019 – 06.04.2019

Fünf Künstlerinnen untersuchen den Raum, seine Grenzen und Wirkungen. Sie kreieren Gehäuse, architektonische Strukturen und Orte. Diese sind ausnahmslos menschenleer. Der Betrachter ist allein mit sich vor und in diesen instabilen inneren und äußeren Räumen. Sie beginnen zu fließen oder verschieben sich, werden brüchig, lösen sich auf, gehen unter. Häuser und Interieurs verfehlen ihren Sinn als Behausung. Skulpturen, ähnlich Architekturmodellen, führen eine autonome, zweckfreie Existenz.
Den gedanklichen Anstoß zu dieser Ausstellung gab zwar das diesjährige Bauhaus-Jubiläum, doch schnell entwickelten sich die konzeptionellen Überlegungen in eine andere Richtung. Fiktive und atmosphärische Fassungen von Räumen, über die Architektur, hinaus gerieten in den Fokus.

INSELGALERIE Berlin
Petersburger Str. 76 A
10249 Berlin

Dienstag – Frreitag 14 – 19 Uhr, Samstag 13 – 17 Uhr

 

Love Triangle
Michael Bause, Jessica Buhlmann, Maja Rohwetter
24 nov – 22 dec
Vernissage 24 nov 12.00-16.00

 

We are very excited to present three abstract painter from Germany. Michael Bause b. 1954, Jessica Buhlmann b. 1977 and Maja Rohwetter b. 1970. They are all well known in Germany with several exhibitions behind them. This is Maja's second exhibition at the gallery, but for Michael and Jessica it is the first time to be showed in Sweden.
About a year ago I visited Maja in Berlin and she introduced me to her colleagues Michael and Jessica who also lives and work in Berlin, we visited their studios and I fell in love with their artworks. They are all abstract painters and I thought that they would work very well together. Therefore I decided to make one exhibition at the gallery involving all three painters.
The show is called "Love triangle".

Michael Bause attempts to make interconnections and references in his diversity, imaginable through the process of painting in an astonishing way. Surfaces seem to be locked, almost repellent and at the same time draw the observer into the surface. The change and the interlocking of opaque with translucent elements, of freely floating and fixed-seeming objects, open spaces in an almost haptic quality that disappear. The work of Jessica Buhlmann is about the tension between abstractions' roots in pre-modern and modernist traditions and the departure of a personal improvised visual language from conventional into uncharted territory. In any composition, Jessica gives both isolated forms, as well as their relationship to the whole, a unique and individual character. The image surfaces can appear even and homogeneous, yet sometimes reveal a tension between pictorial elements, which are not always in conventionally harmonious arrangements. Willful subjective choices blend with decisions based on chance and contingent pictorial situations, resulting in unique sets of spacial, color, and textural relationships, which is the focus of Jessica's work. Maja Rohwetter develops her work in an ongoing media transfer between collage, painting and computer graphics. In her imagination known and unknown shapes interlace on different layers of paint and digital representation.
Her work is a painter's research on a contemporary pictorial language that includes visual experiences from both virtual and reality and questions the terms and definitions of reality.
Welcome!
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Domeij Gallery AB
Contemporary Art
Bragevägen 21
11424 Stockholm
Sweden

www.galleridomeij.com
Thursday 12-5 p.m. / Friday 12-5 p.m. / Saturday 12-3 p.m.

01.12.-17.12.2017 Klischee / CLICHE

 

Anton Schön, Janina Stach, Tony Franz, Frank Zitzmann, Thomas Judisch, Johannes Makolies, Svenja Wichmann, Lisa Maria Baier, David Scheffler, Grit Aulitzky, Karin Dorschner, Lucie Freynhagen, Karen Kling, Jan Kromke, Axel Gouala, Thilo Droste, Manuel Frolik, Ingo Güttler, Ursula Buchart, Eric Beier, Carolin Weinert, Otto Snoek, Annette Nickel, Vladimír Turner, Heinz Schmöller

 

Eröffnung: Samstag 1.12.2018 / 20:00 Uhr

Laudatio: Detlef Schweiger

Es wird hart! Klischees, Vorurteile und Stereotypen vereinigt euch! Die Jahresendausstellung der Galerie der Alten Feuerwache Loschwitz freut sich 24 Künstler*Innen zu präsentieren, die das was man gern vermeidet, umschifft und dem man definitiv niemals entsprechen will, einmal richtig unter die Lupe zu nehmen. Denn so schrecklich sie sind, so aufklärerisch, entsprechend und herausfordernd können sie sein. Klischees. Sie lassen sich in allen Lebensbereichen wiederfinden und keiner und nichts wird ausgelassen, bei der Rasterfahndung des Schubladendenkens. Aber weil Ausnahmen gerade die Regel bestätigen, ist an dieser Stelle die zeitgenössische Kunst genau die Richtige und eignet sich hervorragend zur Thesenbildung! Der Künstler mit seinem übermächtigen Zeigefinger vermag humorös, oder auch ganz sachlich, Wunden und Übersehenes treffend ins Licht zu rücken, sich klassische Vorstellung zu nutzen zu machen, spielt gern mit, oder führt vor, legt aus, überträgt und entwickelt eigenmächtig Ideen von Wirklichkeit, die von haltlos bis passend, letztendlich eine Reflexion der Umstände, befördern. All das ist spannend und aus unserer Sicht ganz wichtig und wir freuen uns Ihnen im Rahmen der Ausstellung Klischee/CLICHE vom 1.12.-17.12.2018 verschiedenste Ideen und Ansätze, die sich künstlerisch mit diesem Thema auf ganz eigene Weise auseinandersetzen, präsentieren zu dürfen.

 

Alte Feuerwache Loschwitz

e. Kunst- und Kulturverein
Fidelio-F.-Finke-Straße 4
01326 Dresden
Germany

Öffnungszeiten Galerie:
Montag+Mittwoch+Donnerstag 10.00 – 16.00 Uhr / Dienstag 10.00 – 18.00 Uhr 

Sonntag 14.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

 

 

Das Liebesleben des Zettelkastens

Anne Brannys und Thilo Droste


vom 3. November bis 16. Dezember 2018

geöffnet Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr

und Donnerstag von 18.00 bis 22.00 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 1. November 2018 um 20.00 Uhr

 

Der Zettelkasten – eine große Menge an Notizen in einem analogen oder digitalen System in Ordnung gebracht – wird als Instrument des Denkens bezeichnet und stellt häufig die Vorstufe zu einem künstlerischen oder wissenschaftlichen Werk dar. Eines seiner besonderen Charakteristika ist dabei die Vernetzung und Verknüpfung der Inhalte. Analog zu unseren kognitiven Prozessen finden wir in der räumlichen Situation des Zettelkastens also Informationen in Relation vor. Das Ausstellungsexperiment „Das Liebesleben des Zettelkastens“ fragt nach einer emotionalen Qualität dieser Beziehungen, wie diese unsere Wahrnehmung und Entscheidungen bestimmt und im künstlerischen Handeln sichtbar wird. Gefühltes Chaos, gedachte Ordnung? Im Zettelkasten ist Platz für alle.

 

Allgemeiner Konsumverein e.V.
Hinter Liebfrauen 2
38100 Braunschweig
 
Internet: www.konsumverein.de

 

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
Vernissage: 12. Oktober 2018, 18 Uhr mit Führungen und Performance
Ausstellung: 16.10.2018-22.2.2019, Di-Fr 14-18 Uhr, 1. Samstag im Monat 14-17 Uhr

Edin Bajric - Spiegel und Licht, Fotografien | Veruschka Bohn - How to disappear, Performance, Fotografien | Thomas Born - Beobachter, Gaffer, Voyeure, Vortrag | Časlav Brukner - Quantum causality. Experimental verification of an indefinite causal order - Wissenschaft | Marion Luise Buchmann – Bewegtes Selbst, Video | Jana Debrodt - Spot an, Klang!, Klanginstallation | Thilo Droste - Droste, Goya auf Unleserlich (aus der Serie Survival Reloaded) | David Ender - Der Spiegel, Literatur | Dominic Gagnon - Going South/part 4: Dear haters, Videoinstallation | Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Wissenschaft | Stephan Groß - Beats, Animierter Videoloop (Musik: Alfred Banze) | Wolfgang Grossmann - Wie Mathieu sein Spiegelbild verliert ..., performative Lesung | Harald Hofer - Was wissen wir über die Realität?, Wissenschaftsführung | Thomas Kemnitz - time-shift, Experimentelle Dokumentation | Petra Lottje - The World Summit, Video | Jerzy Olek - Spiked Object, Dreidimensionale Fotoinstallation | Oliver Orthuber/Rieko Okuda - Myriade / VideoSound-Installationsperformance | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quanten-gravitation / Relational Quantum Mechanics, Wissenschaft | Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Nora Schöpfer - the sculpture and the viewer are one, Fotoinstallation | Christiane Spatt - in disguise, Fotografien | Stuck/Asenbaum - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Claudia Taller - Syndrom? Down!, Literatur | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation

Begleitprogramm und Performances:

12.10.2018 - Vernissage
18:00 Uhr Was wissen wir über die Realität? / Wissenschaftsführung von Harald Hofer
18:35 Uhr Rundgang durch die Ausstellung mit Elisa Asenbaum
20:30 Uhr How to disappear / Performance von Veruschka Bohn

 

G.A.S-station
www.2gas-station.net
info@2gas-station.net
Tempelherrenstrasse 22
D-10961 Berlin
Fon. 030 25 966 036 (NEU)
Mob. 0160 995 78 158
Bürozeiten: Di-Fr 14-17 Uhr

Harriet Groß | Im Kontrapunkt

 

Ausstellung in der Werkstättengalerie Deutsche Werkstätten Hellerau GmbH

Ausstellungseröffnung 10.Oktober 2018, 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer 11. Oktober 2018 bis 14. Dezember 2018
Grußwort Jan Jacobsen, Geschäftsführer
Einführung  Frizzi Krella, Kunsthistorikerin und Kuratorin, Guardini Galerie Berlin
Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 9.00 bis 17.00 Uhr
(nicht an Feier- und Brückentagen)

 

Ausstellungsort Deutsche Werkstätten
(Unternehmensneubau),
Moritzburger Weg 68, 01109 Dresden

Kontakt +49 351 21 590-0, www.dwh.de

 

Wir wagen mit dem Ausstellungsprojekt „Im Kontrapunkt“ etwas Neues: Die Berliner Künstlerin Harriet Groß lässt ihre Kunst in der Galerie vor den Augen von Besuchern und Mitarbeitern entstehen. Zu Beginn gibt es nur nackte Ausstellungswände und es ist lediglich klar, dass Teile der beiden Werkgruppen „Fugen“ und „Saum“ integriert werden. Was am Ende des Entstehungsprozesses steht, wissen weder Harriet Groß noch wir. Die Künstlerin arbeitet öffentlich. Die Betrachter sind schon vor der Ausstellungseröffnung aufgefordert, das Wachsen und die Veränderungen zu beobachten. In der Vernissage wird das Ergebnis präsentiert, eventuell noch immer im Entstehen. Wir sind gespannt darauf.
Harriet Groß arbeitet mit Räumen. Mit ihrem Material (Tusche, Tape, Schnur, Stangen, Schläuchen, Jalousien und dem Cutter) zeichnet sie in stark reduzierter Farbigkeit Strukturen und Spuren unserer Konstrukte von Erinnerungs-, Ideen- oder Sozialräumen in vorgefundene Räume ein. Sie folgt dem Rhythmus der Gedanken und lenkt den Blick auf Übergänge und Lücken. Darin verortet sie immer wieder einzelne konkrete Elemente, die auf das Hier und Jetzt verweisen. Die aktive Konstruktion des Raumbildes durch den Betrachter ist ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit.


Der Eintritt ist kostenfrei und Parken auf dem Parkplatz des Unternehmens möglich.
Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich ein.