Function.Anomy

 

Agata Wieczorek, Angela Dwyer, Anne Marie Sampaio, Antti Pussinen, Assaf Hinden, Barbara Schober, Barbara Sanchez Barroso, Claudia Olendrowicz, Claudia Vitari, Daniela Delgado Viteri, Diana Pacelli, Doris Marten, FELL, Francesco Petruccelli, Ilka Raupach, Jennifer Oellerich, Jonas Büßecker, Jürgen Kellig, Katharina Bévand, Marc Oosting, Martin Sieron, Ori Jauch, Sarah Wohler, Swen Erik Scheuerling, Teresa Mayr, Thilo Droste, Yeongbin Lee

 

Eröffnung am Donnerstag, den 28. März 2019 um 18:00 Uhr

29. März - 16. Mai 2019

 

Function.Anomy zeigt die Werke 27 internationaler Künstler. Während der zweimonatigen Ausstellung finden im Rahmen von Function.Anomy eine Reihe von Veranstaltungen statt, die sich auf die künstlerischen Prozesse der ausstellenden Künstler und die aktuellen Probleme des Kunstsystems konzentrieren.

Im Laufe der Ausstellung wird eine Gruppe von Künstlern ausgewählt, die im Sommer an einer weiterführenden Kunstresidenz in Paduli (Italien) teilnehmen wird.

 

Ein Rathaus ist einer der auffälligsten Orte, an dem der Staat und seine Bürger interagieren. Es ist nicht nur eine bürokratische Drehscheibe, in der endlose Papiere produziert werden, sondern auch ein politischer Raum, in dem ein gewählter Rat über Fragen in Bezug auf die lokale Gemeinschaft entscheidet. In diesem Umfeld werden die Bürger von einer Reihe vordefinierter Wege geleitet, die zu institutionellen Räumen und Aktivitäten führen. Unter Verwendung einer Vielzahl von Ansätzen und Sprachen präsentieren die Intermission-Künstler ihre Sicht auf das dehnbare, anomische Element, das in jeden funktionalen Kontext eingreift. Dabei werden mögliche Bedeutungsmuster an den Grenzen zwischen soziokulturellen Strukturen und dem metaphorischen Raum der Anomie erforscht.

 

Galerie Rathaus Reinickendorf

Eichborndamm 215

13437 Berlin

 

Montag–Freitag 9–18 Uhr

 

Uferhallen Kunstaktien

Stefan Alber, Stefka Ammon, Florian Balze, John Bock, Monica Bonvicini, Peter Dobroschke, Valérie Favre, Agathe Fleury, Heiner Franzen, Robert Gfader, Asta Gröting, Harriet Groß, Katharina Grosse, Gregor Hildebrandt, Raimund Kummer, Adrian Lohmüller, Jennifer Oellerich, Rainer Neumeier, Manfred Peckl, Karin Sander, Hansjörg Schneider, Nasan Tur, Julien Villaret

Eröffnung am Freitag, den 1. März 2019 um 19 Uhr
02. März – 28. April 2019

Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble der Uferhallen ist einer der zentralen Standorte der Berliner Kunst- und Kulturproduktion und beherbergt neben Konzerträumen, Tanzprojekten, Theaterinszenierungen, Tonstudios und Proberäumen die Ateliers von über 60 Künstler*innen. Die Kunstaktien sind ein im Jahr 2011 von Hans-Martin Schmidt und Ingrid Jonda gestartetes Projekt – beide waren von 2007 bis 2017 Gründer*innen und Entwickler*innen der Uferhallen AG auf dem ehemaligen Fabrikgelände in Wedding – mit dem Ziel, das langfristige Bestehen der Uferhallen als Kulturort zu sichern und Immobilienspekulation zu verhindern. 132 Künstler*innen gestalteten insgesamt 3.300 Aktien für die in eine Publikumsgesellschaft umgewandelte Uferhallen AG. Durch Erwerb und Streuung der Anteile sollte ein Mitspracherecht bei der zukünftigen Nutzung des Atelierstandorts gesichert werden.

Im Sommer 2017 wurde das Uferhallen-Areal von einer Investorengruppe übernommen. Angesichts der neuen Besitzverhältnisse ist der Fortbestand der Uferhallen als Produktionsort für zeitgenössische Kunst ein zentrales kulturpolitisches Anliegen. Auf Initiative und mit finanzieller Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Bezirksamt Mitte erwarb der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) für die Sammlung der Artothek 20 Kunstaktien von auf dem Gelände der Uferhallen arbeitenden Künstler*innen.

Mit der Präsentation von insgesamt 24 Kunstaktien – 4 erwarb der n.b.k. bereits 2011 – soll das einzigartige Projekt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gewürdigt werden. Die Ausstellung thematisiert darüber hinaus den experimentellen Ansatz der Kunstaktien als originäre Kunstwerke und Kapitalanlagen zugleich sowie ihr Ziel, die Existenz von dauerhaft bezahlbaren Räumen für zeitgenössische Kunstproduktion und Kunstpräsentation zu sichern.

Neuer Berliner Kunstverein e. V.
Chausseestraße 128/129
10115 Berlin

Dienstag – Sonntag 12 – 18 Uhr, Donnerstag 12 – 20 Uhr

 

Spotkania│Begegnungen
Ewa Czerwińska-Romanowska und Gabriele Künne

Eröffnung am Freitag, den 8. März 2019 ab 18:00 Uhr
09. März 2019 – 29. März 2019

Ewa Czerwinska – Romanowska studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Posen und in Lodz (Polen). Sie ist Professorin an der Staatlichen Kunstakademie in Szczecin (Fakultät für visuelle Künste). Sie beschäftigt sich mit Grafik, Malerei, digitaler Kunst und Installation. In den letzten Jahren schuf sie Zyklen von Gemälden, Grafiken und Objekten wie: Die Stadt I, II, III, Metaland, Immanentis I, II; Im Gespräch über die Hölle und den Himmel; Singularity; Gryphus; Schwimmunterricht , Antropolis I, II.
Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Polen und im Ausland präsentiert. Antropolis ist eine Reflexion über die Variabilität der Idee und der Natur der Stadt. Ihre Form kann niemals gefangen werden. Wie die Kunst erlebt sie immer wieder neue Kraft. Zerstört und gebaut von neuen Menschen, die ihre Anwesenheit aufzeichnen, wächst sie immer noch, definiert und bestimmt ihre eigene Identität neu. Der Aufbau von Gedanken und Handlungen in Raum und Zeit schafft einen gemeinsamen Wert für Generationen.

Gabriele Künne studierte Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin, ein Auslandssemester brachte sie an das Royal College of Art in London. Nach dem Studium erhielt sie einige Stipendien, u.a. arbeitete sie ein Jahr lang in Skandinavien. Die Künstlerin setzt sich mit Zeichnung, Malerei, Objekt und Installation auseinander. Dabei spielen u.a. architektonische Volumina eine Rolle, die sich im Grenzbereich zwischen Fläche und Form befinden. Sie schöpft aus einem Repertoire an urbanen und naturhaften Strukturen, die aufgrund ihrer Abstraktion und Kombination eine Vielfalt an Assoziationen ermöglichen. Vor allem die Arbeiten aus Keramik thematisieren das Planerische unter Einbezug der prozesshaften Artikulation, Destruktion oder des sogenannten Zufalls. In modellhaft inszenierten Systemen wird der planende Mensch einer genaueren Betrachtung unterzogen.
Die Arbeiten von Gabriele Künne werden national und international in Museen, Kunstvereinen, Galerien und Projekträumen gezeigt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin.

Galerie des Verbandes polnischer Bildender Künstler
Galeria Kierat, ul. Koński Kierat 14, PL-70-563 Stettin

Dienstag – Freitag 10 – 16 Uhr

 

von inneren und äußeren räumen
Birgit Borggrebe, Teresa Casanueva, Juliane Duda, Anna Jakupovic und Beate Tischer

Eröffnung am Donnerstag, den 28. Februar 2019 von 19 Uhr bis 22 Uhr
28.02.2019 – 06.04.2019

Fünf Künstlerinnen untersuchen den Raum, seine Grenzen und Wirkungen. Sie kreieren Gehäuse, architektonische Strukturen und Orte. Diese sind ausnahmslos menschenleer. Der Betrachter ist allein mit sich vor und in diesen instabilen inneren und äußeren Räumen. Sie beginnen zu fließen oder verschieben sich, werden brüchig, lösen sich auf, gehen unter. Häuser und Interieurs verfehlen ihren Sinn als Behausung. Skulpturen, ähnlich Architekturmodellen, führen eine autonome, zweckfreie Existenz.
Den gedanklichen Anstoß zu dieser Ausstellung gab zwar das diesjährige Bauhaus-Jubiläum, doch schnell entwickelten sich die konzeptionellen Überlegungen in eine andere Richtung. Fiktive und atmosphärische Fassungen von Räumen, über die Architektur, hinaus gerieten in den Fokus.

INSELGALERIE Berlin
Petersburger Str. 76 A
10249 Berlin

Dienstag – Frreitag 14 – 19 Uhr, Samstag 13 – 17 Uhr

 

Love Triangle
Michael Bause, Jessica Buhlmann, Maja Rohwetter
24 nov – 22 dec
Vernissage 24 nov 12.00-16.00

 

We are very excited to present three abstract painter from Germany. Michael Bause b. 1954, Jessica Buhlmann b. 1977 and Maja Rohwetter b. 1970. They are all well known in Germany with several exhibitions behind them. This is Maja's second exhibition at the gallery, but for Michael and Jessica it is the first time to be showed in Sweden.
About a year ago I visited Maja in Berlin and she introduced me to her colleagues Michael and Jessica who also lives and work in Berlin, we visited their studios and I fell in love with their artworks. They are all abstract painters and I thought that they would work very well together. Therefore I decided to make one exhibition at the gallery involving all three painters.
The show is called "Love triangle".

Michael Bause attempts to make interconnections and references in his diversity, imaginable through the process of painting in an astonishing way. Surfaces seem to be locked, almost repellent and at the same time draw the observer into the surface. The change and the interlocking of opaque with translucent elements, of freely floating and fixed-seeming objects, open spaces in an almost haptic quality that disappear. The work of Jessica Buhlmann is about the tension between abstractions' roots in pre-modern and modernist traditions and the departure of a personal improvised visual language from conventional into uncharted territory. In any composition, Jessica gives both isolated forms, as well as their relationship to the whole, a unique and individual character. The image surfaces can appear even and homogeneous, yet sometimes reveal a tension between pictorial elements, which are not always in conventionally harmonious arrangements. Willful subjective choices blend with decisions based on chance and contingent pictorial situations, resulting in unique sets of spacial, color, and textural relationships, which is the focus of Jessica's work. Maja Rohwetter develops her work in an ongoing media transfer between collage, painting and computer graphics. In her imagination known and unknown shapes interlace on different layers of paint and digital representation.
Her work is a painter's research on a contemporary pictorial language that includes visual experiences from both virtual and reality and questions the terms and definitions of reality.
Welcome!
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Domeij Gallery AB
Contemporary Art
Bragevägen 21
11424 Stockholm
Sweden

www.galleridomeij.com
Thursday 12-5 p.m. / Friday 12-5 p.m. / Saturday 12-3 p.m.

01.12.-17.12.2017 Klischee / CLICHE

 

Anton Schön, Janina Stach, Tony Franz, Frank Zitzmann, Thomas Judisch, Johannes Makolies, Svenja Wichmann, Lisa Maria Baier, David Scheffler, Grit Aulitzky, Karin Dorschner, Lucie Freynhagen, Karen Kling, Jan Kromke, Axel Gouala, Thilo Droste, Manuel Frolik, Ingo Güttler, Ursula Buchart, Eric Beier, Carolin Weinert, Otto Snoek, Annette Nickel, Vladimír Turner, Heinz Schmöller

 

Eröffnung: Samstag 1.12.2018 / 20:00 Uhr

Laudatio: Detlef Schweiger

Es wird hart! Klischees, Vorurteile und Stereotypen vereinigt euch! Die Jahresendausstellung der Galerie der Alten Feuerwache Loschwitz freut sich 24 Künstler*Innen zu präsentieren, die das was man gern vermeidet, umschifft und dem man definitiv niemals entsprechen will, einmal richtig unter die Lupe zu nehmen. Denn so schrecklich sie sind, so aufklärerisch, entsprechend und herausfordernd können sie sein. Klischees. Sie lassen sich in allen Lebensbereichen wiederfinden und keiner und nichts wird ausgelassen, bei der Rasterfahndung des Schubladendenkens. Aber weil Ausnahmen gerade die Regel bestätigen, ist an dieser Stelle die zeitgenössische Kunst genau die Richtige und eignet sich hervorragend zur Thesenbildung! Der Künstler mit seinem übermächtigen Zeigefinger vermag humorös, oder auch ganz sachlich, Wunden und Übersehenes treffend ins Licht zu rücken, sich klassische Vorstellung zu nutzen zu machen, spielt gern mit, oder führt vor, legt aus, überträgt und entwickelt eigenmächtig Ideen von Wirklichkeit, die von haltlos bis passend, letztendlich eine Reflexion der Umstände, befördern. All das ist spannend und aus unserer Sicht ganz wichtig und wir freuen uns Ihnen im Rahmen der Ausstellung Klischee/CLICHE vom 1.12.-17.12.2018 verschiedenste Ideen und Ansätze, die sich künstlerisch mit diesem Thema auf ganz eigene Weise auseinandersetzen, präsentieren zu dürfen.

 

Alte Feuerwache Loschwitz

e. Kunst- und Kulturverein
Fidelio-F.-Finke-Straße 4
01326 Dresden
Germany

Öffnungszeiten Galerie:
Montag+Mittwoch+Donnerstag 10.00 – 16.00 Uhr / Dienstag 10.00 – 18.00 Uhr 

Sonntag 14.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

 

 

Das Liebesleben des Zettelkastens

Anne Brannys und Thilo Droste


vom 3. November bis 16. Dezember 2018

geöffnet Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr

und Donnerstag von 18.00 bis 22.00 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 1. November 2018 um 20.00 Uhr

 

Der Zettelkasten – eine große Menge an Notizen in einem analogen oder digitalen System in Ordnung gebracht – wird als Instrument des Denkens bezeichnet und stellt häufig die Vorstufe zu einem künstlerischen oder wissenschaftlichen Werk dar. Eines seiner besonderen Charakteristika ist dabei die Vernetzung und Verknüpfung der Inhalte. Analog zu unseren kognitiven Prozessen finden wir in der räumlichen Situation des Zettelkastens also Informationen in Relation vor. Das Ausstellungsexperiment „Das Liebesleben des Zettelkastens“ fragt nach einer emotionalen Qualität dieser Beziehungen, wie diese unsere Wahrnehmung und Entscheidungen bestimmt und im künstlerischen Handeln sichtbar wird. Gefühltes Chaos, gedachte Ordnung? Im Zettelkasten ist Platz für alle.

 

Allgemeiner Konsumverein e.V.
Hinter Liebfrauen 2
38100 Braunschweig
 
Internet: www.konsumverein.de

 

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
Vernissage: 12. Oktober 2018, 18 Uhr mit Führungen und Performance
Ausstellung: 16.10.2018-22.2.2019, Di-Fr 14-18 Uhr, 1. Samstag im Monat 14-17 Uhr

Edin Bajric - Spiegel und Licht, Fotografien | Veruschka Bohn - How to disappear, Performance, Fotografien | Thomas Born - Beobachter, Gaffer, Voyeure, Vortrag | Časlav Brukner - Quantum causality. Experimental verification of an indefinite causal order - Wissenschaft | Marion Luise Buchmann – Bewegtes Selbst, Video | Jana Debrodt - Spot an, Klang!, Klanginstallation | Thilo Droste - Droste, Goya auf Unleserlich (aus der Serie Survival Reloaded) | David Ender - Der Spiegel, Literatur | Dominic Gagnon - Going South/part 4: Dear haters, Videoinstallation | Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Wissenschaft | Stephan Groß - Beats, Animierter Videoloop (Musik: Alfred Banze) | Wolfgang Grossmann - Wie Mathieu sein Spiegelbild verliert ..., performative Lesung | Harald Hofer - Was wissen wir über die Realität?, Wissenschaftsführung | Thomas Kemnitz - time-shift, Experimentelle Dokumentation | Petra Lottje - The World Summit, Video | Jerzy Olek - Spiked Object, Dreidimensionale Fotoinstallation | Oliver Orthuber/Rieko Okuda - Myriade / VideoSound-Installationsperformance | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quanten-gravitation / Relational Quantum Mechanics, Wissenschaft | Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Nora Schöpfer - the sculpture and the viewer are one, Fotoinstallation | Christiane Spatt - in disguise, Fotografien | Stuck/Asenbaum - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Claudia Taller - Syndrom? Down!, Literatur | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation

Begleitprogramm und Performances:

12.10.2018 - Vernissage
18:00 Uhr Was wissen wir über die Realität? / Wissenschaftsführung von Harald Hofer
18:35 Uhr Rundgang durch die Ausstellung mit Elisa Asenbaum
20:30 Uhr How to disappear / Performance von Veruschka Bohn

 

G.A.S-station
www.2gas-station.net
info@2gas-station.net
Tempelherrenstrasse 22
D-10961 Berlin
Fon. 030 25 966 036 (NEU)
Mob. 0160 995 78 158
Bürozeiten: Di-Fr 14-17 Uhr

Harriet Groß | Im Kontrapunkt

 

Ausstellung in der Werkstättengalerie Deutsche Werkstätten Hellerau GmbH

Ausstellungseröffnung 10.Oktober 2018, 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer 11. Oktober 2018 bis 14. Dezember 2018
Grußwort Jan Jacobsen, Geschäftsführer
Einführung  Frizzi Krella, Kunsthistorikerin und Kuratorin, Guardini Galerie Berlin
Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 9.00 bis 17.00 Uhr
(nicht an Feier- und Brückentagen)

 

Ausstellungsort Deutsche Werkstätten
(Unternehmensneubau),
Moritzburger Weg 68, 01109 Dresden

Kontakt +49 351 21 590-0, www.dwh.de

 

Wir wagen mit dem Ausstellungsprojekt „Im Kontrapunkt“ etwas Neues: Die Berliner Künstlerin Harriet Groß lässt ihre Kunst in der Galerie vor den Augen von Besuchern und Mitarbeitern entstehen. Zu Beginn gibt es nur nackte Ausstellungswände und es ist lediglich klar, dass Teile der beiden Werkgruppen „Fugen“ und „Saum“ integriert werden. Was am Ende des Entstehungsprozesses steht, wissen weder Harriet Groß noch wir. Die Künstlerin arbeitet öffentlich. Die Betrachter sind schon vor der Ausstellungseröffnung aufgefordert, das Wachsen und die Veränderungen zu beobachten. In der Vernissage wird das Ergebnis präsentiert, eventuell noch immer im Entstehen. Wir sind gespannt darauf.
Harriet Groß arbeitet mit Räumen. Mit ihrem Material (Tusche, Tape, Schnur, Stangen, Schläuchen, Jalousien und dem Cutter) zeichnet sie in stark reduzierter Farbigkeit Strukturen und Spuren unserer Konstrukte von Erinnerungs-, Ideen- oder Sozialräumen in vorgefundene Räume ein. Sie folgt dem Rhythmus der Gedanken und lenkt den Blick auf Übergänge und Lücken. Darin verortet sie immer wieder einzelne konkrete Elemente, die auf das Hier und Jetzt verweisen. Die aktive Konstruktion des Raumbildes durch den Betrachter ist ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit.


Der Eintritt ist kostenfrei und Parken auf dem Parkplatz des Unternehmens möglich.
Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich ein.